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Tschernobyl-Ferienfreizeit vom 23.06. - 14.07.2013

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Gasteltern für Tschernobyl-Ferienfreizeit (23.06. - 14.07.2013) gesucht

portrait_kleinIm April 1986 wurde Europa von der Nachricht erschüttert, dass ein Kernkraftwerk in der Ukraine havariert ist. Die Winde standen zunächst auf Richtung Norden und haben große Teile von Weißrussland (Belarus) kontaminiert. Die Folgen dieser Reaktorkatastrophe wirken bis heute. Viele Kinder erkranken an den Spätfolgen dieses Reaktorunfalls an Krebs.

Der Ökumenische Umweltkreis, eine Initiative aus katholischen und evangelischen Gemeindemitgliedern aus Hennef, haben es sich seit mehr als einem Jahrzehnt zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern zu helfen. So wird jedes Jahr eine Ferienfreizeit organisiert, in der die Kinder, die an den Spätfolgen des Reaktorunfalls leiden, nach Hennef eingeladen werden, um sich in einer guten Umgebung in Hennefer Familien zu erholen. Diese Ferienfreizeit finanziert sich ausschließlich aus Spenden, die Kinder werden aus Deutschland eingeladen, den Kindern und ihren Familien entstehen keine Kosten, die sie sich in den meisten Fällen auch nicht leisten könnten.

Die Gastkinder sind im Alter zwischen 8 und 14 Jahren, sprechen Russisch und je nach Alter etwas Englisch. Um zu vermeiden, dass die Kinder in der Familie aufgrund der Sprachbarriere zu einsam sind, werden immer zwei Kinder in einer Familie untergebracht. Das klingt zunächst einmal aufwändig und abschreckend, ist aber für beide Seiten eine Erleichterung und weniger aufwändig, als man denkt. Die Kinder sind in der Regel völlig unkompliziert und vor allem erst einmal eines: Sehr dankbar. Sie sind glücklich, in Deutschland Urlaub machen zu können, freuen sich auf drei entspannte und schöne Wochen mit ihren Freunden und ihren Gastfamilien. Freiheit und Glück zu erleben ist für die Kinder nicht selbstverständlich. Die Krankheit hat die Kinder geprägt und sie bereits die Schattenseiten des Lebens erfahren lassen. Politisch ist Weißrussland ebenfalls kein Musterland, nach wie vor streng kommunistisch und eine Diktatur. Die Kinder aber sind lebendig und strahlen eine große Freude aus. Sie können daraus noch mehr machen. Zeigen Sie den Kindern, dass es Glück gibt.

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Der Ökumenische Umweltkreis freut sich, wenn Gasteltern bereit sind, zwei Kinder bei sich aufzunehmen. Morgens werden die Kinder in der Gruppe betreut, ab mittags sind die Kinder dann in der Familie. An den Wochenenden finden gemeinsame Veranstaltungen statt, aber die Gastfamilien haben auch die Gelegenheit, ganz individuell und persönlich was mit den Kindern zu unternehmen.

Die Bereitschaft der Gasteltern bereitet den Kindern aus Weißrussland (aus der Stadt Mogilev südlich von Minsk) Freude und ermöglicht es den Kindern, drei glückliche und bewegende Wochen in Deutschland zu verbringen. Für beide Seiten, für die Kinder aus Mogilev und für die Gasteltern, ist dies eine Zeit des gegenseitigen Kennenlernens und des Verstehens über Grenzen hinweg.

Die Ferienfreizeit findet vom 23. Juni bis 14. Juli 2013 statt, geplant ist, dass ca. 20 Kinder zur Erholung kommen. Die Kinder werden begleitet durch eine Ärztin und eine Dolmetscherin. Auch vom Organisationsteam stehen Ihnen Ansprechpartner für Fragen und Hilfestellungen während des Zeitraums gerne zur Verfügung. Bisher konnten für 7 Kinder Gastfamilien gefunden werden.

Wenn Sie Interesse haben, schreben Sie bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder senden Sie eine Nachricht über die Kontaktseite. Ihre Nachricht wird an die Organisatoren weitergegeben. Weitere Informationen und Berichte von der Ferienfreizeit 2011 und 2012 finden Sie auf hier auf www.happerschoss.net.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bis zum 27. März 2013, damit im April 2013 für die Kinder die Formalitäten wie die notwendige ärztliche Vorabuntersuchung, die Beantragung der Visa etc. erledigt werden können. Auf die Gastfamilien selbst kommen keine Formalitäten zu. Versichert sind die Kinder über die evangelische Kirchengemeinde Hennef.

Danke für Ihre Unterstützung! Und danke im Namen der Kinder aus Mogilev, Weißrussland.


Weitere Informationen:


Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 17. November 2018 um 21:26 Uhr  

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