Start Happerschoß So war es früher
So war es früher

Happerschoß an der Sieg (Teil 4)

E-Mail PDF

Happerschoß an der Sieg

kapelle

Besondere Erwähnung verdient aus dieser Zeit der Küster, dem auch neben den kirchlichen Obliegenheiten aufgegeben war, die Wetterglocke zu läuten, das heißt den Landmann durch besondere Läutesignale auf drohende Unwetter aufmerksam zu machen. Er scheint über einen nicht alltäglichen Durst verfügt zu haben. Denn, als er nichts mehr hatte, um seine um seine Zechschulden bezahlen zu können, versuchte er das Küsteramt für eine Zechschuld zu verkaufen.

Der Pfarrer nahm aber die Kirchenschlüssel an sich, und wir wissen nicht wie die durstige Seele weiterhin sich die Mittel verschaffte, das gewohnte Quantum Alkohol zu bekommen, denn Küster wird nunmehr der ehemalige Pförtner der Siegburger Abtei, der auch später der Kirche sein Haus schenkte. Der Küster war auch gleichzeitig Lehrer und verbesserte so sein nicht allzu großes Einkommen. Außer den Naturalleistungen und den geringen Bareinnahmen stand dem Küster das Recht zu, an gewissen Tagen des Jahres beim Pfarrer zu Gast zu sein.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 18. Dezember 2012 um 23:15 Uhr Weiterlesen...
 

Happerschoß an der Sieg (Teil 3)

E-Mail PDF

Happerschoß an der Sieg

teil_3_03_800x695So war es auch Aufgabe der oben erwähnten Nachtwächter, darauf zu achten, dass niemand nachts die Flurgrenzsteine versetze. Auch war eine Bestimmung für die ganze Gegend in Kraft, dass wenigstens alle vier Jahre die Limiten (Grenzen) und die Hut (gemeinsame Weideplätze) umgangen wurden, wobei eine scharfe Kontrolle stattfand.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. November 2012 um 01:08 Uhr Weiterlesen...
 

Happerschoß an der Sieg (Teil 2)

E-Mail PDF

HAPPERSCHOSS AN DER SIEG

siegel_stadt_blankenberg_477x788Einen interessanten Beitrag zur Namenkunde der damaligen Zeit und einen Nachweis über den Umfang der Happerschosser Freibank bietet eine Gerichtsurkunde von 1419.

"Wir Christian genant Crysen freischulteis zur zeit, Peter und Henne genant Moische gebrüderen und Abel von Happerschoß freyen, thun kund und zeugen mit disem briff, daß vor Uns und unseren Mitgesellen der freyen bank zu Happerschoß kommen sind zu Happerschoß an die freybank:

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. August 2012 um 20:51 Uhr Weiterlesen...
 

Happerschoß an der Sieg (Teil 1)

E-Mail PDF

UNSER LAND
BLÄTTER FÜR HEIMATKUNDE DES GENERALANZEIGERS FÜR BONN UND UMGEGEND

1900_st_remigius(Dieser Artikel erschien am 29. Januar 1931 im General-Anzeiger)

Von Siegburg aus oder auch von Hennef führt uns eine einstündige Fußwanderung auf die Höhe, die das alte Dorf mit dem eigenartigen Namen trägt. Von dieser Höhe, es ist im Rhein-Siegtale die erste der bergischen, hat man bei klarem Wetter eine wunderbare Fernsicht über Siegburg mit seiner alten Abtei und die Wachtürme von Zündorf, den silbernen Rhein bis nach Köln hin auf die Türme des altehrwürdigen Domes. Nach Westen hin reiht sich der Kranz der sieben Berge an, der dann in die Hügelkette der Siegberge überzuleiten scheint. Nach Südosten und Nordwesten fließen kleine Regen- und Waldbäche der Bröl und dem Wahnbach zu.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. August 2012 um 16:28 Uhr Weiterlesen...
 


Seite 4 von 5

Machen Sie mit

Sie haben ein schönes Bild gemacht von Happerschoß, das auch andere interessieren könnte. Dann sollte es auf dieser Internetseite von Happerschoß erscheinen. Bitte melden Sie sich direkt über die Kontaktseite oder natürlich auch unter Info@happerschoss.net.